Quecksilberallergie - Versuch einer Übersicht
(Nur unverbindliche Hinweise!)


Die Diagnose Quecksilberallergie ist für die Betroffenen im Allgemeinen zunächst eine Schockdiagnose. Meist schließt sich dann ein odysseeartiger Marathonlauf bezüglich Arztsuche, Behandlungsmöglichkeiten u.s.w. an. Man darf sich nicht entmutigen lassen, auch wenn man immer wieder auf Unverständnis und Unkenntnis stößt. Die Quecksilberallergie ist noch nicht einmal Bestandteil des Medizinstudiums, zumindest in Deutschland nicht. Man braucht sich also nicht zu wundern, wenn Behörden sich damit nicht auskennen. Hg-Allergiker sind keine Hypochonder, sondern ganz normale Patienten, die einfach nur versuchen, die richtige Behandlung mit der richtigen medizinischen Betreuung zu finden. Dabei landet man in vielen Arztpraxen und Kliniken als erster so exotischer Fall zunächst bei ratlosen Ärzten, die einen dann an entsprechende Fachleute, die sich mehr oder weniger schon mal mit dieser oder ähnlicher Problematik beschäftigt haben, weiter reichen müssen / sollten.
Betroffene brauchen zwar einen sehr langen Atem, aber es gibt Hilfe, auch wenn man oft sehr sehr lange danach suchen muß und leider Vieles von Krankenkassen und anderen Behörden weder bezahlt, noch unterstützt wird. Umweltmedizin wird besonders in Deutschland leider noch kleiner als Allergologie geschrieben. Man ist häufig auf Einzelfallprüfungen angewiesen. Im Vordergrund sollte aber dennoch immer stehen, daß es durchaus möglich ist, trotz dieser als schwere chronische Krankheit anerkannten Erkrankung wieder einen stabilen und (fast) normalen Gesundheitszustand (mit ein paar Einschränkungen während und nach der Entgiftungsphase, z.B. besondere Zahnbehandlungen, Verzicht auf Seefisch, etc.) zu erreichen, bzw. selbigen zu erhalten, obwohl man sich mit einigen Symptomen, deren Intensität mit der Zeit hoffentlich abnimmt, auf Dauer arrangieren muß.
Um anderen Betroffenen vielleicht die mühseelige Suche nach Hilfemöglichkeiten etwas zu erleichtern, habe ich versucht, hier eine Art Übersicht zur Thematik Quecksilberallergie zu erarbeiten.

Da eine Quecksilberallergie meistens erst sehr spät und über Umwege erkannt wird, liegt in vielen Fällen zum Diagnosezeitpunkt leider häufig bereits auch eine Quecksilbervergiftung vor.
Die Entgiftung sollte immer unbedingt in Absprache mit mindestens einer/m erfahrenen Umweltmediziner/in erfolgen, auch wenn diese/r weit vom Patientenwohnort entfernt praktiziert. In zusätzlicher Zusammenarbeit mit einer geeigneten Hausarztpraxis, wo alle medizinischen Fäden zusammen laufen sollten, und fallspezifischen weiteren Fachärzten, sowie ggf. Heilpraktikern und Therapeuten kann und sollte man dann als betroffene/r, aber aktive/r Patient/in trotz unangenehmer Nebenwirkungen den langen und steilen Weg der Quecksilber- und soweit erforderlich weiterer Schadstoff-Entgiftung erfolgreich beschreiten.
Und, es müssen nicht alle Symptome und schon gar nicht alle möglichen Folgen tatsächlich eintreten! Vieles läßt sich zum Glück durch eine richtige Behandlung verhindern.
 
Ich bin keine Ärztin und kann daher nur völlig unverbindliche Hinweise zu dieser Problematik geben.
Ich habe mich als Nichtmedizinerin in viele Details der Quecksilberallergie und -entgiftung eingelesen, befinde mich selbst noch mitten in einer langwierigen Quecksilberentgiftungsphase und habe im Rahmen dieser Unterrubrik meiner privaten Homepage diese Teilübersicht zu Ursachen, Symptomen, Hinweisen in Sachen Quecksilberallergie aufgebaut.
Ich möchte damit kein Mitleid erzeugen, sondern zum besseren Verständnis und zur Aufklärung dieser derzeit noch als selten eingestuften Krankheit beitragen.

Allen Betroffenen wünsche ich alles Gute, gute Besserung und Durchhaltevermögen!
Und ich bin selbst auch offen und dankbar für weitere seriöse weiterführende Hinweise.
 

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© Karin Vogler, Rudolstadt   zur Startseite   Impressum